Spitzenspiel steigt in Pilsting
Ledintschak-Mannen empfangen VfR Niederhausen zum Heimspiel

 

(fh) Am kommenden Wochenende steht in der A-Klasse Landau der fünfte Hinrundenspieltag auf dem Programm. Dabei finden die Spiele bereits am Samstag statt, da für Sonntag das Totopokalfinale angesetzt wurde. Somit empfangen die beiden Pilstinger Seniorenmannschaften den VfR Niederhausen schon am Samstag um 13.15 Uhr bzw. 15.00 Uhr zum Heimspiel. Bei den ersten Mannschaften kommt es hierbei zum Duell zwischen zwei verlustpunktfreien Mannschaften. Da die Höfner-Schützlinge aber erst zwei Partien absolviert haben, stehen sie nur auf dem sechsten Tabellenrang. Die Ledintschak-Elf hingegen steht mit zwölf Punkten auf dem Spitzenrang.
Nun wollen wir zunächst auf den Saisonstart der beiden Mannschaften blicken. Der TSV Pilsting hatte zum Auftakt den FC Reichstorf zu Gast, den man mit einer klaren 4:0-Niederlage wieder nach Hause geschickt hat. Ebenso deutlich hat man die Plattlinger Kickers besiegt, auch das zweite Heimspiel endete mit einem 5:2-Kantersieg für die Schützlinge von Trainer Robert Ledintschak. Am vorletzten Sonntag war dann der SV Großköllnbach zu Gast. Anfangs wurde zwar erwartet, dass es sich um ein ähnliches Kampfspiel wie in der Rückrunde der vorherigen Saison handeln würde, letztlich hat man aber klar überlegen einen 5:0-Heimerfolg eingefahren. Seine weise Weste behielt man auch am letzten Sonntag in Wallersdorf. Gegen die Bezirksliga-Reserve fuhr man einen knappen 3:2-Auswärtssieg ein. Bei einer einigermaßen konsequenten Chancenverwertung wäre dabei aber auch ein Kantersieg durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, denn das war das größte Manko im Spiel der Ledintschak-Elf. Nachdem man es verpasste, die eigenen Torgelegenheiten zu nutzen, wäre die Partie nach zwei Treffern von Michael Laskowsky beinahe noch einmal eng geworden. Letztlich reichten aber die Treffer von Reiner Ritzinger, Thomas Christl per Elfmeter und Maximilian Laubmeier aus, um drei Punkte mit nach Hause zu nehmen und seine makellose Bilanz zu behalten. Verzichten musste man in dieser Partie auf Kapitän und Abwehrchef Florian Limbrunner, der auch für das kommende Spiel fraglich ist. Manuel Christl erfüllte seine Aufgabe in der Innenverteidigung aber souverän und war ein guter Vertreter.
Der VfR Niederhausen hingegen war erst zwei Mal im Einsatz. Das Auftaktspiel gegen den SV Großköllnbach wurde auf den dritten Oktober verschoben. Am zweiten Spieltag war man dann bei der Bezirksliga-Reserve in Wallersdorf zu Gast. Dort fuhr man ebenso einen knappen 3:2-Auswärtssieg ein. Der Spielplan bescherte den Höfner-Mannen sodann am folgenden Spieltag gleich wieder ein spielfreies Wochenende, ehe man am letzten Sonntag die SpVgg Plattling II zum Heimspiel empfing. Gegen die Bezirksoberliga-Reserve setzte man sich letztlich souverän mit 4:1 nach Toren von Benjamin Obermeier (2), Fabian Hildebrand und Timo Höfner durch. Die Niederhausener Elf hat ihre bisherigen Aufgaben also ebenso souverän gelöst und wird in dieser Saison als absoluter Meisterschaftsfavorit gehandelt. Ließ man sich in der vergangenen Spielzeit am letzten Spieltag noch die Butter vom Brot nehmen und scheiterte sodann auch in der Relegationsrunde am TSV Frontenhausen, will man in dieser Saison nicht mehr lange zittern müssen und dieses Mal den direkten Aufstieg und die damit verbundene Meisterschaft feiern. Das nötige Zeug dazu hat die Niederhausener Elf mit Sicherheit und so ist es den Verantwortlichen des VfR nicht nur gelungen, den Kader der letzten Saison beisammen zu halten, sondern auch noch weiterhin zu verstärken. Den Kader der Höfner-Mannen verstärken die beiden nachrückenden A-Junioren Christoph Seidenböck und Serkan Yaldir sowie Robin Graser, der vom FSV Landau an die Vils gewechselt ist. Verlassen haben den Verein A-Junior Michael Remböck, der zum TV Reisbach gewechselt ist sowie Stephan Wirthmüller, der sich dem TSV Niederviebach in der A-Klasse Dingolfing angeschlossen hat. Den Stamm der ersten Mannschaft konnte man also vollends zusammen halten und man kann somit auf die bewährte, eingespielte Elf vertrauen. Das einzige, was halbwegs als Abgang zu werten ist, ist die Tatsache, dass Routinier Manfred Helldobler nur noch als Standby-Spieler zur Verfügung steht. Die Akteure des VfR Niederhausen sind dem TSV Pilsting also zu Gast. Das Tor hütet weiterhin Michael Landauer, der in der A-Klasse Landau mit Sicherheit zu den Besten seiner Zunft zählt. Die Fäden im Mittelfeld zieht Spieltrainer Timo Höfner, der zudem durch seine Torgefährlichkeit zu überzeugen weiß. Als Regisseur fungiert der äußerst lauffreudige und spritzige Benjamin Obermeier, der immer wieder die starke Offensive um Sturmführer Fabian Hildebrand bedient. Blickt man auf die Torschützenliste der vergangenen Saison, so wird die Offensivqualität des VfR noch deutlicher. Mit Fabian Hildebrand (22), Benjamin Obermeier (18) und Timo Höfner (17) waren gleich drei VfR-Spieler unter den fünf besten Torschützen. Die Devise auf Pilstinger Seite muss also heißen, zunächst die Niederhausener Offensive in Schach zu halten, ehe man das eigene Offensivspiel forciert. Doch auch beim TSV Pilsting liegt die Stärke in der Offensive, was 17 erzielte Treffer in den ersten vier Partien verdeutlichen. Die vermutlich zahlreichen Zuschauer dürfen sich also auf eine torreiche und vor allem spannende Partie freuen. In der vergangenen Saison trennte man sich zunächst in Niederhausen mit einem 1:1-Unentschieden, ehe es im Heimspiel für die Ledintschak-Elf eine etwas zu hoch ausgefallene 1:4-Niederlage setzte. Es heißt also Revanche zu nehmen für diese Niederlage. Verzichten muss dabei der VfR auf Mittelfeldspieler Bernhard Bentlohner, der sich nach einer Schiedsrichterbeleidigung am vergangenen Spieltag die rote Karte eingehandelt hat. Beim TSV Pilsting ist der Einsatz von Abwehrchef Florian Limbrunner fraglich. Verzichten muss man dahingegen definitiv auf den verletzten Thomas Sirowatka.

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